27. März 2017

Kann man Unkraut so verarbeiten dass es danach ein schmackhaftes Gericht ist?

 

Dazu muss ich sagen, ja. Allmählich habe ich gemerkt, dass auch solche pflanzlichen Kreaturen ihren Wert haben. Sie sind sogar gesund und in der Heilkunde ein anerkannter Helfer. Die meisten jedenfalls. Dem zu Folge stelle ich immer öfters die Frage, essbar oder nicht?

 

Damit verbunden sehe ich meinen Garten jetzt, da alles spriesst, mit etwas anderen Augen.

 

Ich bin sogar richtig wild darauf diese wilden Kräuter, die ja nichts dafür können sich in einem Beet aus zu breiten, wo der Gärtner lieber Rüben und Zwiebeln sieht, kennen zu lernen und ihren Geschmack zu testen.

Und je länger je mehr merke ich, dass sich mir auf diesem Gebiet eine spannende Welt zum erforschen anbietet.

Am nahe liegendsten ist daher wiederum, was mir gerade vor der Haustür wächst.

Pastellfarben sind nicht mein Ding. Im Garten schon.

Da blühen ja gerade die süssen Primeln. Wo es ihnen passt vermehren sie sich schnell und es entsteht ein zauberhafter Teppich in verschiedensten Rosa und Gelb. Auch sie sind essbar.

Wichtig aber... es soll alles bio, ohne irgendwelche künstlichen Dünger sein.

In Sachen Dünger habe ich mir letzthin im Fachhandel einiges erklären lassen. Kompost ist einer der Besten. Es freute mich diese Bestätigung zu bekommen.

Um weiterhin aus dem Rasen Gänseblümchen als Essbares zu pflücken, kaufte ich also einen guten, organischen Dünger. Um ihn aus zu streuen warte ich nur noch auf den Regen.

Als weiteres wildes Gemüse wächst an den verschiedensten Plätzen der Löwenzahn. Obwohl bitter, lässt er sich sehr fein zubereiten. Beim Sammeln kam mir intuitiv eine Idee, die ich umsetzte.

Und das Resultat... sage ich mal, es schmeckte, wie es aussieht.

Was wohl jeder weiss, im Frühling wächst der Bärlauch. Da ich in der Nähe vom Wald wohne habe ich das Privileg, ihn sogar im Garten wachsen zu sehen. Das ist super, denn ich liebe diesen frischen Knoblauch Geschmack. Am meisten verarbeite ich ihn mit Olivenöl und Salz zu einer einfachen Paste. Er bleibt so lange haltbar und um überall bei zu mischen, habe ich dieses Grüne Kraut so schnell zur Hand.



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Kommentare: 2
  • #1

    Kulicka Sabina (Dienstag, 04 April 2017 13:27)

    Klingt sehr lecker !

  • #2

    Kunckler markus (Donnerstag, 13 April 2017 07:12)

    Tolle Seite mit interessanten, inspirierenden Beiträgen, Danke!

Da ist ein Stück Erde, in dem ich wühle.

Eine ordentlich, chaotische Gemütsoase.

Da purzeln Puzzleteile aus Samentüten,

gedeihen Experimente, Beobachtungen

Geschmiedete Pläne, schleimige Schnecken werden ausgesetzt,

es gibt angebotene Hotels für Klangmeister und Honigmacher,

eine Grabgabel voller Fehlschläge und

Wind und Wetter Rettungsaktionen.

Endlose Beetwunder Kombinationen,

als köstliches Essen modelliert in Händen,

verwandelt im Topf,

umgestaltet in die Schüssel... wandern zum Genuss,

Bin Naturerlebnisreich,

mit Erde unter Nägeln...

 

 

           fabelhaft erzählende Beetgeschichten und wie sie in der Küche enden.

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