25. Juli 2017

Ein älterer Herr und Freund der Fa milie, brachte uns vor einigen Jahren jeden Frühling einige Setzlinge eines hier zu Lande seltenen Gewächses. Es gehört zur Sorte der Curcubita Moschata. Diesem Kürbisgewächs gehört zum Beispiel der bekannte Butternuss Kürbis an. So auch der Trombetta d`Albegna, auf Deutsch Schlangenkürbis oder Keulenzucchetti.

 

Diesen Frühling wollte ich diesen speziellen Kürbis selber ansäen. Ich suchte wohl zu wenig intensiv und unter falschen Namen, auf jeden Fall fand ich keine Samen davon. Der Setzlingsmarkt auf dem Schloss Wildegg kam mir zu Hilfe und ich kaufte da gleich eine vorgezogene, robuste Pflanze.

 

Ich gab ihr den best bietenden Platz. Für diesen wuchernden Riesen ist nämlich nur Komposterde gerade gut genug und deshalb war die freie Stelle bei den Kompostmieten für ihn reserviert.

Seither wächst und wächst diese Pflanze enorm. Es breiten sich nicht nur viele rankende Triebe aus, auch der Blütenansätze und die daraus befruchteten Schlangen ergeben sich in Mengen.

 

Jede Frucht formt sich je nach Stelle anders und es gedeihen fantasievolle Keulen heran. Einige Gärtner erbauen extra für sie ein Gerüst an dem dann das Gemüse hangen und schön gerade wachsen kann.

Noch eine besondere Eigenschaft dieses Schlangenkürbisses ist die Haltbarkeit. Die reifen Früchte kann man einfach bis in den Herbst sich selbst überlassen oder fortlaufend noch klein oder etwas grösser ernten. Dann sind sie noch grün. Lasse ich aber einige Exemplare an der Pflanze, werden sie dick und färben sich hellorange. So können sie dann als Kürbis gebraucht werden und sollten sich bis in den Januar halten.

Das Tor der Ideen, was man mit ihm alles Feines herstellen kann ist riesen gross.

 

 

 

Unten eine Variante eines Klassikers. 

Piccata

Da ist ein Stück Erde, in dem ich wühle.

Eine ordentlich, chaotische Gemütsoase.

Da purzeln Puzzleteile aus Samentüten,

gedeihen Experimente, Beobachtungen

Geschmiedete Pläne, schleimige Schnecken werden ausgesetzt,

es gibt angebotene Hotels für Klangmeister und Honigmacher,

eine Grabgabel voller Fehlschläge und

Wind und Wetter Rettungsaktionen.

Endlose Beetwunder Kombinationen,

als köstliches Essen modelliert in Händen,

verwandelt im Topf,

umgestaltet in die Schüssel... wandern zum Genuss,

Bin Naturerlebnisreich,

mit Erde unter Nägeln...

 

 

           fabelhaft erzählende Beetgeschichten und wie sie in der Küche enden.

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