Inspiration im Topf,

im Teller viel Geschmack...

Beetgeschichten und wie sie in der Küche enden.

20. August 2017

Sie wollen hoch hinaus, meine Tomatenstöcke. Wenn man an das warme sommerliche Wetter denkt, das sich schon eine lange Zeit eingestellt hat, wundert es nicht.

Wenn das Laub meiner Gurken auch schon welk wird, so ist das Grün der Paradieser immer noch satt und gesund.

Ich freue mich darüber. Und erst die Blütenansätze, die sich dann doch noch einstellten... ich staune welche Kraft aus so einem Samen wächst, zur Gabe für uns Menschen.

Ja dieses Wachstum ist so stark, dass allein die Höhe des Daches nicht mehr ausreicht-da wuchert es schon aus dem Fenster. Mein guter Wille, Geiztriebe aus zu brechen konnte dieser Energie nicht standhalten.

Ein Besuch im Gewächshaus läuft im Moment gerade so ab:

 


Im Voraus überlege ich mir, was ich denn in dieser Grünen Höhle möchte. Beim Eintreten senke ich den Kopf und laufe gebückt durch den Reigen der hangenden Tomaten. Da sind so viele Schoko Cherry`s die mir direkt in den Mund wandern wollen. Ich ergattere mir Kräuter und Gemüse und gehe in derselben Weise wieder hinaus, wie ich hinein kam. Es sind Glücksmoment.

 

Die grossen Fleischigen sind in der Zahl etwas weniger aber ihr zarte, samtige Konsistenz ist unvergleichlich. Ich möchte diese roten Riesen mit einer Dunkelroten Knolle bekannt machen. Es ist eine Kombination die mein Gaumen neu erfährt.

 

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25. Juli 2017

Ein älterer Herr und Freund der Fa milie, brachte uns vor einigen Jahren jeden Frühling einige Setzlinge eines hier zu Lande seltenen Gewächses. Es gehört zur Sorte der Curcubita Moschata. Diesem Kürbisgewächs gehört zum Beispiel der bekannte Butternuss Kürbis an. So auch der Trombetta d`Albegna, auf Deutsch Schlangenkürbis oder Keulenzucchetti.

 

Diesen Frühling wollte ich diesen speziellen Kürbis selber ansäen. Ich suchte wohl zu wenig intensiv und unter falschen Namen, auf jeden Fall fand ich keine Samen davon. Der Setzlingsmarkt auf dem Schloss Wildegg kam mir zu Hilfe und ich kaufte da gleich eine vorgezogene, robuste Pflanze.

 

Ich gab ihr den best bietenden Platz. Für diesen wuchernden Riesen ist nämlich nur Komposterde gerade gut genug und deshalb war die freie Stelle bei den Kompostmieten für ihn reserviert.

Seither wächst und wächst diese Pflanze enorm. Es breiten sich nicht nur viele rankende Triebe aus, auch der Blütenansätze und die daraus befruchteten Schlangen ergeben sich in Mengen.

 

Jede Frucht formt sich je nach Stelle anders und es gedeihen fantasievolle Keulen heran. Einige Gärtner erbauen extra für sie ein Gerüst an dem dann das Gemüse hangen und schön gerade wachsen kann.

Noch eine besondere Eigenschaft dieses Schlangenkürbisses ist die Haltbarkeit. Die reifen Früchte kann man einfach bis in den Herbst sich selbst überlassen oder fortlaufend noch klein oder etwas grösser ernten. Dann sind sie noch grün. Lasse ich aber einige Exemplare an der Pflanze, werden sie dick und färben sich hellorange. So können sie dann als Kürbis gebraucht werden und sollten sich bis in den Januar halten.

Das Tor der Ideen, was man mit ihm alles Feines herstellen kann ist riesen gross.

 

 

 

Unten eine Variante eines Klassikers. 

Piccata

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21. Juni 2017

Der Kirschbaum ist das Prachtexemplar unseres Gartens.

Mit seinem Blätterwerk bietet er ein schützendes Dach und macht so diesen Platz zum Energieort, zur lauschigen Quelle, der sich jeder aus der Familie in manch freier Zeit bedient.

Nicht zu überlesen, dass wir diesen Baum lieben. Nicht selten plagte mich die Sorge, ob er schwierige Bedingungen überlebt. Ich sollte ihm gute Pflege leisten.

Im letzten Jahr zum Beispiel machte die Nässe es diesem Baum schwer, gesund zu bleiben.

Viele Äste verloren das Laub und die übrigen Blätter waren löchrig. Etwas spät, aber immerhin kam mir in den Sinn, ihn mit Schachtelhalmbrühe zu tränken. Und ich nahm mir vor das nächste Jahr noch besser auf die Pflege zu achten.

Da das Wetter in der letzten Zeit so unberechenbar ist, war dieses Jahr wieder alles anders. Die Kälte anfangs Juni konnte ihm nichts anhaben und so setzten die vielen Blüten hunderte von Kirschen an.

Regen, Nässe? Da ist nichts Tragisches... und so reiften die Früchte bis sie nun in Mengen hangen. Trotzdem bekommt der Baum eine Brenesselbrühen Medizin. Erst gerade gestern goss ich nochmals eine Ladung um den Stamm. Und heute, scheint es mir, als würde er es mit noch pralleren Früchte danken.

 

Ich schnalle mir den Gurt mit dem Korb um und stelle mich unter, stehe da, bin blockiert.

Streune um den Baum, stecke mir hier eine Kirsche und da eine in den Mund um gleich im nächsten Moment zu meinen noch die schönere Frucht entdeckt zu haben.

Aber so wird ja der Korb nie voll!

Es plagt mich der Gedanke, dass es sehr schwierig sein würde, alle diese süssen Bomben vom Baum zu nehmen.

Umgeben von diesen pflückreifen Kirschen fällt mir nur schon die Entscheidung schwer, wo ich den Anfang mit ernten machen soll. Noch einmal eine Kirsche in den Mund und schon verstreichen die nächsten untätigen Minuten.

Aber sie haben auch ihr Gutes... meine bewundernden Blicke in den Baum erträumen sich schon ein Rezept.

 

Kirschgebäck mit Überraschungskern


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Kommentare: 1
  • #1

    Markus Kunckler (Donnerstag, 22 Juni 2017 12:39)

    Ich kenne den Baum und seine Köchin (Besitzerin)! Das feine Kirschgebäck mundet vorzüglich! Ein Muss, es auszutesten......

29. Mai 2017

 

Das Gewächshaus steht vor allem für die Tomaten im Garten.

Sie brauchen den Platz jedoch nicht ausschliesslich. Im Frühling teilen sie ihn gerne mit Kohlrabi, Salaten, Zwiebeln und vielem mehr. Das Territorium, das jede Pflanze benötigt wechselt ständig und es ist an der Zeit dicke, mintgrüne Kohlrabi aus der Erde zu nehmen.  Das heisst, die sind recht gut im Boden verwurzelt und ich ziehe ordentlich kräftig bis die Knolle geerntet ist.

Stellt sich jetzt die Frage, wie ich sie verarbeite?

In diesem Fall nicht. Wie so oft weiss ich das schon bevor Gemüse und Co. in die Küche wandern. Nicht nur der tägliche Aufenthalt im Garten, auch das Küchenfenster, das sich nach diesem Gemüsequartier ausrichtet bietet mir so zu sagen die Ideen direkt an. Das in dem Sinne, dass ich so gar nicht darum herum komme, ständig über Gemüsewelten nach zu denken.

 

Diese Küchenfenster- Gemüsegarten- Verbindung ist ideal... für Gemüsezüchter die gerne kochen ein Segen.

Gibt es nun geraffelte Plätzchen, ausgehöhlt, gefüllt oder schlicht gedämpftes Kohlrabi?

Es soll noch eine zweite Farbe mein Rezept bestimmen. Rot.

Nach meiner Laune ist das zarte Grün gerade langweilig. Und dieses Rot verbinde ich mit der ur- ur- alten Grossmutter Sauce. Erraten?

Die gute alte Bechamelsauce. Was? Ein Fehler?

Ja, ich kann beim Kochen viel falsch machen aber wenn es danach gut schmeckt, fragt niemand mehr danach.

Stell dir vor dieses süssliche, in feine Scheiben geschnittene Kohlrabi umhüllt mit einer cremig rosa- orange gefärbten Decke, knusprig überbacken.

Eine leichte schärfe von gehacktem Rucola und Pfeffer runden das Bouquet.

Cremig- rosa Kohlrabi Gratin

Zutaten: (für zwei bis drei Personen)

 

Zwei kleine oder ein Riesenkohlrabi

Zwei Frühlingszwiebeln

Eine Hand voll gehackten Rucola

Bechamelsauce von ca. 3 dl Milch oder Milch/ Wasser

1 Essl. Tomatenpüree

Olivenöl

Parmesan

Salz, Pfeffer

 

- Kohlrabi rüsten, halbieren und in feine Scheiben schneiden.

- In der Pfanne mit wenig Wasser und etwas Salz, 10 min dämpfen.

- Den Rucola hacken, beiseite stellen.

- Bechamelsauce herstellen, das Tomatenpüree beim Dünsten vom Mehl dazu geben.

 

- Den Rucola, und etwas Olivenöl in die fertige Sauce einrühren, würzen

- Kohlrabi Ziegelförmig in eine gefettete, ofenfeste Form geben.

- Frühlingszwiebeln klein schneiden und über die Kohlrabi verteilen.

 

- Das Gemüse mit der cremigen Sauce übergiessen

- Mit Käse bestreuen und im Ofen bei 200 Grad ca. 15 min. überbacken

 

Ein Hit zu etwas Brot, Reis, Pasta oder Salzkartoffeln!

 

 

 

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15. Mai 2017

Von der Wärme, die das Gewächshaus speichert, treibt alles etwas früher. Mit dabei... oder besser gesagt ein Muss, sind die Radieschen.

Diese Wurzelrunden sind der Hingucker im Salat.

Und... auch sie halten sich an den Trend. Was früher mal einfach rot war kann heute in den verschiedensten Farben wachsen. Violett, blau, gelb, schwarz usw.

Diese bunte Palette spricht mich auf jeden Fall an und macht einmal mehr das Gärtnern spannend.

So kann ich in diesen Tagen also gelbe, halb- weiss halb- rote, weisse Lange oder auch dunkelrote Radieschen aus der Erde ziehen.

Vielleicht ist es gerade diese Vielfältigkeit, die mich dazu drängt aus diesem Gemüse mehr zu machen als, sagen wir einmal, nur eine Salat Deko.

 

Eine speziell einfache Ofenrösti, die sehr dünn auf das Backblech ausgebreitet wird, hat es mir besonders angetan. Ich wollte sie mit dem scharf schmeckenden Radiesli bekannt machen. Der Entschluss war somit nicht weit, daraus ein neues Gericht zu erfinden.

Täglich wuchert mehr und mehr Grünzeug im Garten. Davon durfte in der neuen Kreation auch nicht fehlen.

Ich möchte von dem Blutampfer, der dieses Jahr neu einen Platz im Garten gefunden hat mitverwenden. Dann noch einige Frühlingszwiebeln und Salatblätter.

 

Blätter der Zitronenverbene und die Treibspitzen vom Geranium  fügen die spezielle Geschmacksnote bei. 


Besonders freute mich, als ich beim Übersiedeln vom Keller in den Wintergarten bemerkte, dass das Eisenkraut überlebt hat. Bis auf zehn Zentimeter schnitt ich die Pflanze zurück und... die Stängel zeigten innen einen saftigen Kern. Licht und Wasser geben nun ihren Teil damit das Teekraut gut austreibt. Das kann jetzt so weiter gehen, bis der Herbstfrost naht.

Ich liebe ihren milden, erfrischenden Geschmack.

Frühlingsfrische Rösti- Rollen

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18. April 2017

 

Den Wunsch, mich wieder einmal an die italienischen Teigtaschen zu wagen köchelte schon länger in mir und als dann Mitte Woche mein Einkaufszettel geschrieben werden wollte, wusste ich es genau.

Freitags gibt’s Ravioli.

Nur... wie ich dieses Gericht entstehen lassen möchte, stand noch im Garten. Welche Geschmacksnoten? Welche Form und Füllung?

 

An demjenigen Tag gab es kein Studieren mehr.

Einfach durch den Garten schlendern, Sinne einschalten und schon präsentierte sich mir eine... nein, gleich mehrere Kombinationen der Zutaten. In diesen Tagen bietet sich nämlich täglich neues Grünzeug an.

Ich sah ihn und wusste, diese langen Stiele müssen mit dazu. Ja, es ist kaum zu glauben aber der Rhabarber ist noch früher zu ernten als letztes Jahr.

Dieser Frühlingslust Kandidat zeigte mir satte, knallrot und grüne Stängel und verführte mich.

Gepflückt in meinen Händen, raunte er mir zu in Butter gedünstet, als Sauce verwendet zu werden. Tolle Idee.

Jetzt nur noch so viele verschiedene Kräuter pflücken wie ich finde und mit ihnen eine Füllung zu bereiten.

Schlussendlich waren es Radieschenkraut, Blätter vom Castelfranco, Borretsch, würziger Rucola und Bärlauch.

Fünfkräuter Monde

 

Ein schlichtes Fürsten Mahl, das mich meiner ganzen Hingabe beraubte.

 

Zutaten:

 

Selbst gemachter Pasta Teig (mindestens ein halbe Stunde geruht)

200g Ricotta

50g Doppelrahmfrischkäse

70g geriebenen Käse

Saft und Abrieb einer halben Zitrone

2- 3 Sträusse verschiedener, gehackter Kräuter

 

2 Stängel vom Rhabarber, in 1cm Würfel

2 Kl. Zucker

100g Butter

ev. Etwas Zitronensaft

Kräutersalz, Pfeffer

 


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Kommentare: 1
  • #1

    martha (Donnerstag, 20 April 2017 05:08)

    ich liebe Rhabarber muss sofort in den Garten auch welche holen dein Rezept ist spannend

11. April 2017

Sie stammt aus dem östlichen Asien. Ihre Wuchshöhe beträgt fünfzig bis hundert Zentimeter, ihr Aussehen ist kurzlebig, betörend.

In goldgelb bis hin zu dunklem Rot blüht sie in Parks, Gärten oder wild auf Wiesen und Bachläufen.

 

Darf ich vorstellen? Hemerocallis, auf deutsch die Taglilie.

 

 


Wer in seinem Garten einen pflegeleichten, dauerhaft fröhlich aussehenden Blickfang möchte, sollte sie seinem Garten nicht vorenthalten. Und wenn es ihr dort gefällt, breitet sie sich fleissig aus. Sie mag das Licht und reckt ihren Kopf strebend der Sonne entgegen.

 

Aber, wie es die griechischen Wörter hemera und kallos treffend sagen, blüht diese Schönheit nur ein bis maximal drei Tage. Jedoch folgen schon am nächsten Tag zahlreiche neue Blüten.

Und das Beste... diese Wunderblume ist wohlschmeckend und geniessbar

Mit meiner begeisternden Beschreibung könnte ich noch lange fortfahren. Dessen nun genug. Und vom Dämpfer noch später.

 

Also diese Pflanze kann gegessen werden. Das wollte ich diesen März definitiv erleben.

Da die Blühten ja noch nicht hervorgewachsen sind, versuchte ich es mit dem Laub. Die nicht mehr ganz jungen Triebe schnitt ich bodeneben ab.

In der Küche ging ich ans Werk. Natürlich liess ich mir zuvor ein zwei Tage Zeit um zu Überlegen, auf welche Weise dieses Lauchartige auf den Teller kommt.

 

Lauwarmer Blattsalat der Taglilie

 

 

Eine Hand voll Cranberries hacken und in wenig Wasser einweichen

 

Für das Dressing Löwenzahn fein hacken, mit dem Saft einer halben Zitrone, ein paar Esslöffel Olivenöl und Salz, Pfeffer mischen

 

Die Taglilienstängel portionenweise mit etwas Butter und Öl auf beiden Seiten ca. fünf Minuten Braten, mit Kräutersalz würzen

 

Auf Teller anrichten

 

Cranberryes in derselben Pfanne wärmen und danach über das Gemüse verteilen

 

Abschliessend das Dressing darüber geben

 

Als Vorspeise servieren

 

Es schmeckte wirklich vorzüglich. Und nun zum Dämpfer.

Den ganzen Nachmittag plagte meinen Mann, der netter Weise diese Neuerkundung auf sich nahm und mich Unwohlsein im Bauch und häufige Entleerungen auf der Toilette.

 

Ich habe mich wirklich ausführlich darüber erkundigt, ob und wie diese Pflanze zu essen sei.

Auch habe ich mich nachträglich mit verschiedenen Fachkundigen, über diese Angelegenheit unterhalten und nichts spricht für ein negatives Verhalten dieser Pflanze.

Ich kann mir nur eines zusammenreimen, dass diese Erfahrung mit diesem Gewächs für meinen Körper neu war und Natur hat immer eine Überraschung bei sich.

 

Bekanntlich kommt das Beste zuletzt.

Ich gebe nicht auf und freue mich schon auf die Blütezeit. Die Knospen dieser Gartenkönigin sollen ein Gedicht sein.

 

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Kommentare: 1
  • #1

    martha (Donnerstag, 13 April 2017 18:13)

    du bist klasse in deiner Kreativität mache weiter so

27. März 2017

Kann man Unkraut so verarbeiten dass es danach ein schmackhaftes Gericht ist?

 

Dazu muss ich sagen, ja. Allmählich habe ich gemerkt, dass auch solche pflanzlichen Kreaturen ihren Wert haben. Sie sind sogar gesund und in der Heilkunde ein anerkannter Helfer. Die meisten jedenfalls. Dem zu Folge stelle ich immer öfters die Frage, essbar oder nicht?

 

Damit verbunden sehe ich meinen Garten jetzt, da alles spriesst, mit etwas anderen Augen.

 

Ich bin sogar richtig wild darauf diese wilden Kräuter, die ja nichts dafür können sich in einem Beet aus zu breiten, wo der Gärtner lieber Rüben und Zwiebeln sieht, kennen zu lernen und ihren Geschmack zu testen.

Und je länger je mehr merke ich, dass sich mir auf diesem Gebiet eine spannende Welt zum erforschen anbietet.

Am nahe liegendsten ist daher wiederum, was mir gerade vor der Haustür wächst.

Was wohl jeder weiss, im Frühling wächst der Bärlauch. Da ich in der Nähe vom Wald wohne habe ich das Privileg, ihn sogar im Garten wachsen zu sehen. Das ist super, denn ich liebe diesen frischen Knoblauch Geschmack. Am meisten verarbeite ich ihn mit Olivenöl und Salz zu einer einfachen Paste. Er bleibt so lange haltbar und um überall bei zu mischen, habe ich dieses Grüne Kraut so schnell zur Hand.


Pastellfarben sind nicht mein Ding. Im Garten schon.

Da blühen ja gerade die süssen Primeln. Wo es ihnen passt vermehren sie sich schnell und es entsteht ein zauberhafter Teppich in verschiedensten Rosa und Gelb. Auch sie sind essbar.

Wichtig aber... es soll alles bio, ohne irgendwelche künstlichen Dünger sein.

In Sachen Dünger habe ich mir letzthin im Fachhandel einiges erklären lassen. Kompost ist einer der Besten. Es freute mich diese Bestätigung zu bekommen.

Um weiterhin aus dem Rasen Gänseblümchen als Essbares zu pflücken, kaufte ich also einen guten, organischen Dünger. Um ihn aus zu streuen warte ich nur noch auf den Regen.

Als weiteres wildes Gemüse wächst an den verschiedensten Plätzen der Löwenzahn. Obwohl bitter, lässt er sich sehr fein zubereiten. Beim Sammeln kam mir intuitiv eine Idee, die ich umsetzte.

Und das Resultat... sage ich mal, es schmeckte, wie es aussieht.


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Kommentare: 2
  • #1

    Kulicka Sabina (Dienstag, 04 April 2017 13:27)

    Klingt sehr lecker !

  • #2

    Kunckler markus (Donnerstag, 13 April 2017 07:12)

    Tolle Seite mit interessanten, inspirierenden Beiträgen, Danke!

27. Februar 2017

Es war an einem Tag, der nach Frühling duftete.

 

Ich denke, dass ich nicht die Einzige war, um sich diesen herrlichen Tag für den Garten zu reservieren und als den Startschuss der neuen Gartensaison zu packen.

Die letzten Wochen gaben ja genügend Zeit von der gemütlichen Stube nach draussen zu schauen und Überlegungen an zu stellen, was da draussen in Kürze alles zu tun sei...

und dieser Tag war einfach perfekt.

Der Geräteschuppen musste ordentlich aufgeräumt, die Himbeeren geschnitten und alte Stauden gekürzt werden.

Die Wärme war zwar schon etwas übertrieben darum landete meine Jacke bald irgendwo.

Weiter ging es mit dem Boden lockern im Treibhaus, ersten Samen säen, mit dem Kompost Beerensträucher verwöhnen... Halt, nicht so schnell.

Jetzt mal einen Gang runter schalten. Wenn ich so weiter mache klage ich die ganze Woche über Muskelkater.“